Mit der kubanischen Pianistin Marialy Pacheco ist am 27. November im Rahmen der 33. Jazztage Dortmund eine der profiliertesten Stimmen des zeitgenössischen Latin Jazz im domicil zu erleben. Als erste...
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Mit der kubanischen Pianistin Marialy Pacheco ist am 27. November im Rahmen der 33. Jazztage Dortmund eine der profiliertesten Stimmen des zeitgenössischen Latin Jazz im domicil zu erleben. Als erste Frau überhaupt gewann sie 2012 die renommierte Montreux Solo Piano Competition und zählt heute zu den wichtigsten Vertreter:innen des kubanischen Jazz ihrer Generation.
Marialy Pachecos Spiel verbindet rhythmische Präzision, Virtuosität und emotionale Tiefe mit den musikalischen Traditionen Kubas und Lateinamerikas sowie Einflüssen aus Klassik und modernem Jazz. Ob als Solistin, im Duo, mit Trio oder gemeinsam mit Orchestern: Ihre Konzerte zeichnen sich durch enorme Ausdruckskraft, Eleganz und mitreißende Dynamik aus.
Seit ihrem Umzug nach Deutschland im Jahr 2005 gastierte Pacheco auf zahlreichen internationalen Bühnen und Festivals, darunter das Montreux Jazz Festival, JazzBaltica, das Detroit Jazz Festival, das Rheingau Musik Festival, Birdland New York oder Ronnie Scott’s in London. Dabei arbeitete sie unter anderem mit Künstler:innen wie Omar Sosa, Hamilton de Holanda, Max Mutzke oder Avishai Cohen zusammen.
Im Zentrum des aktuellen Programms steht ihr Album „RELOAD“, ihr bislang persönlichstes und ausgereiftestes Werk. Gemeinsam mit Juan Camillo Villa am Bass und Miguel Altamar am Schlagzeug entsteht ein zeitgenössischer, energiegeladener Trio-Sound, der kubanische Wurzeln, lateinamerikanische Traditionen und klassische Einflüsse auf eindrucksvolle Weise zusammenführt. „RELOAD“ ist zugleich hochvirtuos und unmittelbar zugänglich – ein musikalischer Schmelztiegel voller Emotion, Groove und Lebenserfahrung.