Hans Bollinger ist ein Pionier der Folkmusik in Deutschland. Vor über 50 Jahren prägte er mit seiner Band ESPE die Folk-Szene entscheidend mit. Nach Jahrzehnten macht sich Hans Bollinger noch einmal...
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Hans Bollinger ist ein Pionier der Folkmusik in Deutschland. Vor über 50 Jahren prägte er mit seiner Band ESPE die Folk-Szene entscheidend mit. Nach Jahrzehnten macht sich Hans Bollinger noch einmal auf den Weg. Gemeinsam mit seinem Sohn Daniel, Solo-Klarinettist in der Badischen Staatskapelle) spürt er Liedern einer versunkenen – nein: zerstörten – Welt nach. Auf ihrer Tournee durch Deutschland machen Hans und Daniel Bollinger an ausgewählten, besonderen Orten Station. Am 29. Oktober im Kulturforum Görlitzer Synagoge.
Im Gepäck haben Vater und Sohn Lieder, die einen Bogen spannen vom jüdischen Stetl Osteuropas bis hin zu den Liedern des „Bundes“, aus der Zeit Vertreibung, Liedern aus den Gettos, von Partisanen und Widerstand und Liedern aus der „Neuen Welt“. Das Programm beinhaltet Lieder der großen Schöpfer jiddischer Lieder wie Mordechaj Gebirtig, Itzig Manger, Mark Warshawski, Hirsh Glik und Jizchag Kazenelson.
Die Künstler
Hans Bollinger, Jahrgang 1949, war Mitbegründer und Kopf der Musikgruppe ESPE, die von 1976 bis 1993 nationale und internationale Auftritte hatte und zahlreiche Schallplatten und CDs publizierte. ESPE interpretierte traditionelles jiddisches Liedgut und schuf neue Lieder in jiddischer Sprache.
Daniel Bollinger, geboren 1979 in Saarbrücken, ist seit der Spielzeit 2002/2003 Solo-Klarinettist der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Schon früh war er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Er gastiert regelmäßig in Orchestern wie der Bayerischen Staatsoper, der Oper Frankfurt und dem Kammerorchester Heilbronn.
Konzert:
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:30 Uhr