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Premiere
Tanz / Dance, Performance
Festsaal
Englisch, Arabisch / English, Arabic
Ca. 1h

Im Arabischen ist „athar" das Wort für „Spur" – und zugleich für „Ruine". In dieser neuen Arbeit des Performers und Choreografen Enad Marouf bezeichnet „athar" das, was bleibt: ein Fragment, zugleich Beweis einer Abwesenheit und Überrest eines Daseins. Die Performance kehrt zurück in die 1960er und frühen 70er-Jahre – Zeit des politischen Wandels und Geburtsstunde von Befreiungsbewegungen und Studierendenprotesten. Jene Epoche ähnelt unserer Gegenwart, doch die Unterschiede reichen tief: Damals schienen eine politische Vorstellungskraft und ein Versprechen von Zukunft noch möglich – etwas, das sich heute nur sehr schwer denken lässt. Die Performance bringt das Publikum und Künstler*innen im Theater als Kollektiv zusammen: auf der Spur eines Moments von Zeit, Raum und Verlust – und zugleich der Möglichkeit, gemeinsam zu denken.

Konzept, Choreografie: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Stimme: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Musik: Cem Dukka
Licht: Jacqueline Sobiszewski
Bühne: Enad Marouf
Kostüme: Grzegorz Matlag
Choreografische Assistenz: Samuel Pereira
Im Gespräch mit: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Produktionsleitung: Florian Greß

Eine Produktion von Enad Marouf in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.

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In Arabic, “athar” means both “trace” and “ruin”. In this new work by performer and choreographer Enad Marouf, it refers to what remains: a fragment, a proof of absence and a remnant of existence at the same time. The work revisits the 1960s and early 70s, a time of political change that gave rise to liberation movements and student uprisings worldwide. That era mirrors our own, yet the differences run deep: back then, a political imagination and a promise of the future felt possible – something that seems very difficult to imagine today. The performance seeks to bring audience and artists together as a collective in the theater: tracing a moment of time, space and loss—and at the same time the possibility of thinking together.

Concept, choreography: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Voice: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Music: Cem Dukka
Light: Jacqueline Sobiszewski
Stage: Enad Marouf
Costumes: Grzegorz Matlag
Choreographic assistance: Samuel Pereira
In conversation with: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Production management: Florian Greß

A production by Enad Marouf in co-production with Sophiensæle. Funded by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Missy Magazine, Siegessäule, taz.

Organisator
Sophiensaele GmbH
Weitere Termine
Tickets bereits ab 25,00€ bei Reservix
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