AbschlusskonzertHaydns „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze“ verschränkt mit einer Uraufführung der Fünf Bagatellen von Matthew ShlomowitzKuss QuartettJosianne Flemming und Borja Bermudez...
Mehr lesen
Weniger lesen
Abschlusskonzert
Haydns „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze“ verschränkt mit einer Uraufführung der Fünf Bagatellen von Matthew Shlomowitz
Kuss Quartett
Josianne Flemming und Borja Bermudez –Tanz
Aleíx Martínez – Tanz und Choreografie
Haydn selbst sagte, dass die vielleicht beste und stärkste Musik, die er jemals vollendete, die Vertonung der “Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze” sei. Kaum eine Komposition in der Klassik ist dramatischer, reiner, tröstender und gleichzeitig aufwühlender. Ursprünglich entstand das Werk für die Karfreitagsliturgie eines spanischen Klosters als Meditationsmusik zwischen den Predigten über die sieben Worte. Die jeweiligen lateinischen Worte sind in ihrer ganzen Tiefsinnigkeit und Charakteristik in den einzelnen Sätzen deutlich hörbar und erlebbar, sie verströmen ihre Traurigkeit und Verzweiflung über die Berührung mit dem Tod, münden jedoch an jedem Satzende durch ihre zärtlichen Wendungen ins Dur auch immer in Hoffnung. Das Werk trifft somit menschliche Züge in uns, die wir alle kennen und die uns verbinden. Die künstlerische Begegnung des Streichquartetts mit der eigens für die Sommerlichen Musiktage entstehenden Ballettchoreographie des ersten Solotänzers des Hamburg Balletts Aleix Martínez macht unser Abschlusskonzert zu einem außergewöhnlichen Erlebnis, welches die unmittelbare Stärke des Komponisten Joseph Haydn noch einmal entfalten soll. Durchbrochen und kommentiert werden die Sätze zudem mit der Uraufführung der Fünf Bagatellen für Streichquartett von Matthew Shlomowitz, geschrieben für das Kuss Quartett.