„Sein Tod war nicht anders als sein Leben. Ein Kunstwerk.“Produzent Tony Visconti über David Bowie (1947-2016)Wer bin ich, und wenn ja, wie viele? David Bowie hatte darauf mehr als eine Antwort. Der...
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„Sein Tod war nicht anders als sein Leben. Ein Kunstwerk.“
Produzent Tony Visconti über David Bowie (1947-2016)
Wer bin ich, und wenn ja, wie viele? David Bowie hatte darauf mehr als eine Antwort. Der Brite mit den verschiedenfarbigen Augen – Musiker, Schauspieler, Produzent, Mode-Ikone, Künstler in einem – ist der Fixstern von Generationen. Für die einen ist er „Ziggy Stardust“, seines Zeichens Außerirdischer, glamourös androgyn mit feuerroten Haaren, für die anderen der Innovator der „Berlin Trilogie“ (ein Neustart nach einer besonders heftigen Phase der Selbstdestruktion in L.A.), für wieder andere das Männermodel der MTV-Videos. Bowie schenkte den Fans ein Universum an Persönlichkeiten und nahm sich die Freiheit, sich zu verändern und zu experimentieren, wann immer er es wollte. Neuerfindung zwischen Art-Rock, Glam-Rock, Jazz und Experimental als Überlebensstrategie, nicht nur musikalisch. Das 28. und letzte Album „Blackstar“ veröffentlichte David Bowie als Vermächtnis. Zwei Tage danach erlag er dem Krebs. „Blackstar“ verwandelt das Unabwendbare in Kunst, nicht aus Sentimentalität, sondern in einem Akt der Selbstbestimmung. Das Stuttgarter Kammerorchester verwandelt Bowies Kosmos in einen Klassiker, arrangiert vom Komponisten und Wooden Elephant-Bratschisten Ian Anderson für Streicher und ein Instrumentarium aus klingenden Gegenständen.
Mit:
Stuttgarter Kammerorchester
Programm:
David Bowie
Album „Blackstar“
und Best of: Changes / Ashes to Ashes / Suffragette City / „Heroes” / Space Oddity / Starman / Life on Mars? / Ziggy Stardust / Secret Life of Arabia
(Arrangements: Ian Anderson)
Künstlergespräch um 19:00 Uhr