Claire Huangci mit Beethoven und einem Blick nach Amerika Ein Wiedersehen gibt es mit der amerikanische Pianistin Claire Huangci. Sie ist mit einem Programm zu hören, das mit zwei Beethoven-Sonaten...
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Claire Huangci mit Beethoven und einem Blick nach Amerika
Ein Wiedersehen gibt es mit der amerikanische Pianistin Claire Huangci. Sie ist mit einem Programm zu hören, das mit zwei Beethoven-Sonaten auf das Beethoven-Jahr 2027 hinweist sowie amerikanische Klaviermusik vorstellt. Die Künstlerin wird von der Kritik für „souveräne und aufgeweckte Interpretationen, intelligente und durchdachte Klanggestaltung“ und nicht zuletzt für ihre „atemberaubende Virtuosität“ gelobt.
Nach Beethovens Sonaten op. 31 „Der Sturm“ und op. 28 „Pastorale“ wendet sich der Fokus im zweiten Teil in Richtung Neue Welt. So stellt Claire Huangci Florence Price (1887 bis 1953) vor, die erste Afro-Amerikanerin, die in den USA als Komponistin klassischer Musik bekannt wurde. In Müllheim spielt sie aus dem Frühwerk von Price die Fantasie Nègre Nr 2 in g-Moll, ein Stück, das sich an ein Spiritual anlehnt.
Eine Reihe von Liedern George Gershwins hat der amerikanische Pianist und Komponist Earl Wild in spektakuläre Klaviertranskriptionen gefasst, von denen Claire Huangci zwei spielen wird. Zum Abschluss des Konzertabends erklingt dann Gershwins bekannteste Komposition „Rhapsody in Blue“, vom Komponisten selbst 1927 für Klavier solo arrangiert.