Lesung von Ewald Polacek im Rahmen des FEST DER KULTURENMit böhmischer Musik aus der Zeit von Jaroslav Hasek,dargeboten vom Miroslav Chytka & Marcela Fenclova - Duo (Violine, Akkordeon) aus...
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Lesung von Ewald Polacek im Rahmen des FEST DER KULTUREN
Mit böhmischer Musik aus der Zeit von Jaroslav Hasek,
dargeboten vom Miroslav Chytka & Marcela Fenclova - Duo (Violine, Akkordeon) aus Tschechien.
Jaroslav Hasek (1883 – 1923), der Schöpfer des braven Soldaten Schwejk, war wie sein weltberühmter literarischer Held ein Prager Original.
Von 1903 bis 1907 durchwanderte er ganz Mitteleuropa. Wie seine Romanfigur Schwejk handelte er eine Zeit lang mit Hunden und war Soldat der k.u.k. Armee. 1925 desertierte er an der Ostfront und wurde des Hochverrats angeklagt. Später wurde er Kommissar in der Roten Armee. Er gründete die „Partei des gemäßigten Fortschritts in den Grenzen des gesetzmäßig Erlaubten“, hielt über tausend Wählerversammlungen ab, war aber auch dafür bekannt, dass er gern redete und sehr viel trank.
Sein braver Soldat Schwejk wurde zum Sinnbild des Widerstands gegen jegliche Obrigkeit.
TAM-Prinzipal Ewald Polacek versucht mit seiner Sprachkunst, Schwejk und die Geschöpfe des alten Österreich lebendig werden zu lassen.
Miroslav Chytka (Jahrgang 1957) studierte am Konservatorium Kromeriz Violine als Hauptfach und unterrichtete u.a. im Musikschulverband Heidenreichstein, im Musikschulverband Oberes Waldviertel und an der Grundkunstschule in Jindrichuv Hradec.
Wegen des großen Erfolges im Vorjahr folgt ein 2. Teil mit neuen Geschichten des braven Soldaten Schwejk. TAM-Prinzipal Ewald Polacek versucht mit seiner Sprachkunst, Schwejk und die Geschöpfe des alten Österreich lebendig werden zu lassen.
Jaroslav Hasek (1883 – 1923), der Schöpfer des braven Soldaten Schwejk, war wie sein weltberühmter literarischer Held ein Prager Original.
Von 1903 bis 1907 durchwanderte er ganz Mitteleuropa. Wie seine Romanfigur Schwejk handelte er eine Zeit lang mit Hunden und war Soldat der k.u.k. Armee. 1925 desertierte er an der Ostfront und wurde des Hochverrats angeklagt. Später wurde er Kommissar in der Roten Armee. Er gründete die „Partei des gemäßigten Fortschritts in den Grenzen des gesetzmäßig Erlaubten“, hielt über tausend Wählerversammlungen ab, war aber auch dafür bekannt, dass er gern redete und sehr viel trank.
Sein braver Soldat Schwejk wurde zum Sinnbild des Widerstands gegen jegliche Obrigkeit.