Eine musikalische Hommage an die großen Damen des griechischen Rebetiko: Die Sängerin TheodoraBaka interpretiert eindrucksvoll Lieder, die das Leben, die Liebe und die Sehnsüchte der Frauen imurbanen...
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Eine musikalische Hommage an die großen Damen des griechischen Rebetiko: Die Sängerin Theodora
Baka interpretiert eindrucksvoll Lieder, die das Leben, die Liebe und die Sehnsüchte der Frauen im
urbanen Griechenland der 1940er bis 1960er Jahre besingen. Begleitet wird sie vom Ensemble „Ta
Perix“ aus Kavala in Nordgriechenland, das mit traditioneller Besetzung und stilistischer Authentizität
den Klang dieser Zeit aufleben lässt. Achilleas Anastasiadis moderiert den Abend und fügt sich mit dem
Baglamas in den charakteristischen Ensembleklang ein.
Obwohl das Rebetiko häufig als ein eher „männlich“ geprägtes Genre wahrgenommen wird – nicht
zuletzt aufgrund seiner Entstehungsepoche und des sozial marginalisierten Milieus –, hatten Frauen
von Anfang an einen tiefgreifenden Einfluss auf seine Entwicklung. Sie waren nicht nur zentrale
Impulsgeberinnen für viele der Lieder, in denen Schmerz, Verlust und Hoffnungslosigkeit, aber auch
Liebe, Freude und Ekstase Ausdruck fanden. Es waren auch außergewöhnliche Sängerinnen wie Sotiria
Bellou, Stella Haskil, Marika Ninou und viele andere, die mit ihren einzigartigen Stimmen und
Interpretationen das Genre entscheidend geprägt haben.