Johann Sebastian Bach: Suite für Violoncello Nr. 1 in G-DurPaul Hindemith: Phantasiestück op. 8Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 4 in C-DurLudwig van Beethoven: Sieben...
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Johann Sebastian Bach: Suite für Violoncello Nr. 1 in G-Dur
Paul Hindemith: Phantasiestück op. 8
Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 4 in C-Dur
Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“
Johannes Brahms: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 in F-Dur
Isang Enders (Violoncello) Boris Kusnezow (Klavier)
Das Duo Rezital von Isang Enders und NN zeichnet die Entwicklung des Violoncellos vom solistischen Fundament bis hin zur symphonischen Kammermusik nach. Den Ausgangspunkt bildet Johann Sebastian Bachs erste Cellosuite, die das Instrument in barocker Klarheit ganz auf sich selbst bezieht, kontrastiert von Hindemiths Phantasiestück, einem Jugendwerk, das mit spätromantischer Expressivität in die Moderne überführt.
Zentrales Bindeglied ist Ludwig van Beethoven. Seine große C-Dur-Sonate zeigt ihn an der Schwelle zum visionären Spätstil – hochkonzentriert und formal frei –, während seine Mozart-Variationen aus der Zauberflöte den spielerischen, galanten Dialog zwischen Cello und Klavier zelebrieren.
Den dramatischen Höhepunkt bildet schließlich die 2. Sonate von Johannes Brahms. Mit ihrer leidenschaftlichen F-Dur-Energie und dem dichten, fast Orchester-ähnlichen Klaviersatz markiert sie die klangliche Krönung dieser Gattung und vereint alle zuvor gehörten Facetten zu einem monumentalen Abschluss.