Der ursprüngliche Sound der 50er und 60er Jahre, geprägt durch Fats Domino und seine Weggefährten, ist die Essenz des „New Orleans Rhythm and Blues“, wie „Ain’t That a Shame“ oder „Blueberry Hill“....
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Der ursprüngliche Sound der 50er und 60er Jahre, geprägt durch Fats Domino und seine Weggefährten, ist die Essenz des „New Orleans Rhythm and Blues“, wie „Ain’t That a Shame“ oder „Blueberry Hill“. Diese Musikrichtung besticht durch ihre entspannte Eleganz und dem typischen Off-Beat-Rhythmus.
Die zehnköpfige Formation Fats‘ Fancy Friends spielt diese Musik der 50er und 60er Jahre allerdings vorrangig in einem modernen Retro-Sound als druckvolle, lebensfrohe Mischung aus treibender Rhythmik (Piano, Gitarre, Bass, Drums) mit massiver Bläser-Sektion (3 Saxophone, 2, Trompeten und 1+1 Posaunen). Beispiele? Joe Cocker ist ein u.a. ein solcher Interpret von älteren Song in neuartigem Stil. „Unchain my Heart“ wurde 1961 von Bobby Sharp geschrieben und im selben Jahr von Ray Charles aufgenommen. Der alte Cream-Titel „White Room“ (1968) klingt im neuen Gewand mit Bläsersatz einfach nur wuchtig! Ein herausragender Vertreter dieses Retro-Genre ist das „Brian Setzer Orchestra“ oder die in Deutschland relativ unbekannte Band „Big Bad Voodoo Daddy“ aus Südkalifornien. Sie finden sich ebenfalls in den Playlists der Fats‘ Fancy Friends.