Welthits wieder im schwäbischen OriginalAlex Köberlein, der Schwoißfuaß- und Grachmusikoffsänger ist seit 2023, erstaunlich erfolgreich, wieder auf den süddeutschen Bühnen unterwegs. Und zwar mit “The...
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Welthits wieder im schwäbischen Original
Alex Köberlein, der Schwoißfuaß- und Grachmusikoffsänger ist seit 2023, erstaunlich erfolgreich, wieder auf den süddeutschen Bühnen unterwegs. Und zwar mit “The Franz Mayer Experience”, der in Rottweil, während der Corona Zeit gegründeten Band.
Und die Kapelle gibt es nicht ohne guten Grund. Man hat es ja immer geahnt, immer schon gewusst: die meisten großen Hits der Popgeschichte sind geklaut.
Schnöde abgekupfert von ursprünglich schwäbischen Songs aus dem letzten Jahrhundert.
Die Suche nach “Kraut Rock” in den Sechzigern hat alles ausgelöst. Vor allem amerikanische und englische Besatzungssoldaten waren unterwegs mit dicken Tonbandgeräten. Sie nahmen mit was sie konnten, und sie kamen bis nach Schussenried.
So entstanden Welthits wie „Rebel yell“, „Locomotive Breath“, „Baker Street“ oder “Land down under“, während die Original-Musik aus dem schwäbischen Untergrund fast in Vergessenheit geriet.
Was aber dann als coole, fast surrealistisch anmutende englischsprachige Poplyrik gerühmt wurde, ist in Wahrheit nur schlechte Übersetzung des schwäbischen Originals. So wurde aus der klaren Aussage „Mein Vaddr war n harda Hond“, das eher betuliche „Papa was a Rolling Stone“ (Papi war ein rollender Stein).
Das soll nun gerade gerückt werden.
Alex Köberlein (voc,fl,sax), begibt sich mit Ralf Trouillet (bs,voc), Joo Aiple(dr), Matze Reimann(git) und Steff Hengstler (keyb,voc) auf die wohl größte kulturelle Rettungs-Mission der schwäbischen Popgeschichte: Welthits wieder im Schwäbischen Original.
PRESSESTIMMEN
“Die letzten Rock Anarchisten …. Gespickt mit abgefahrenen Excursen und witzigen Anmoderationen von Alex Köberlein ergibt das einen wilden Ritt, vergleichbar einer Traktorfahrt auf einem schwäbischen Acker, mit ausreichend Bier, versteht sich…richtig nostalgisch wirds dann am Ende mit mehreren Schwoißfuaß - Klassikern”
(GeA, Reutlingen /Tagblatt Tübingen 12/ 2025)
“Mit stimmlich bestens aufgelegtem Frontman und einer soulig groovenden Band wurde jeder Song zum Fest - das Publikum begeistert, die Stimmung ausgelassen..”
Presse, Filderstadt 1/26