Fürstenwalder MusikzyklusAm Sonntag, den 7. Juni 2026 um 17:00 Uhr, ist der Cellist Konstantin Manaevgemeinsam mit dem Pianisten Philipp Scheucher im Musikkeller der KulturfabrikFürstenwalde zu...
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Fürstenwalder Musikzyklus
Am Sonntag, den 7. Juni 2026 um 17:00 Uhr, ist der Cellist Konstantin Manaev
gemeinsam mit dem Pianisten Philipp Scheucher im Musikkeller der Kulturfabrik
Fürstenwalde zu erleben – mit einem Programm, das bekannte Werke in ein völlig neues
Licht stellt.
Im Zentrum steht die Musik von Ludwig van Beethoven. Seine frühen Cellosonaten op. 5
erscheinen in einer eigens entwickelten „recomposed“-Fassung: vertraute Motive
werden aufgebrochen, neu geordnet und in eine heutige Klangsprache überführt. So
entsteht ein spannender Dialog zwischen Original und Interpretation.
Als Gegenpol erklingt die große A-Dur-Sonate op. 69 – eines der bedeutendsten Werke
der Celloliteratur – in ihrer originalen Form: kraftvoll, klar und unmittelbar.
Die zweite Konzerthälfte führt weiter in die Gegenwart. Werke der griechischen
Komponistin Konstantia Gourzi eröffnen poetische Klangräume zwischen Natur,
Spiritualität und feinen Klangfarben. In Jasminarie wird das Violoncello zur erzählenden
Stimme, während Call of the Bees eine vielschichtige, lebendige Klangwelt zwischen
Cello und Klavier entfaltet.
Mit Johanna Doderer und ihrem Stück Break on Through entsteht ein energiegeladener,
direkter Ausdruck, während die Elegy von Nikolai Kapustin klassische Tradition mit
Einflüssen aus Jazz verbindet.
So spannt das Konzert einen Bogen von Beethoven bis in die Gegenwart – und zeigt,
wie lebendig und wandelbar klassische Musik heute sein kann.