Giulia Dabalà, die schweizerisch-italienische Sängerin und Produzentin, bewegt sich zwischen experimentellem Pop, elektronischen Sounds und der Wucht moderner Art-Pop-Acts. Spätestens seit ihrem...
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Giulia Dabalà, die schweizerisch-italienische Sängerin und Produzentin, bewegt sich zwischen experimentellem Pop, elektronischen Sounds und der Wucht moderner Art-Pop-Acts. Spätestens seit ihrem mehrfach ausgezeichneten Song „War Drums“ gilt sie als eine der spannendsten Stimmen der jungen Schweizer Szene. Nun meldet sie sich mit ihrem neuen Album „Cruda“ zurück und lässt keinen Zweifel daran, dass es ihr nicht um glatte Oberflächen geht. Die Platte ist roh, direkt und bewusst unbequem. Zwischen Hip-Hop, Elektro, Indie-Pop und Folk entsteht ein dichter Sound, der Druck aufbaut und zugleich Raum lässt. Dabalàs Stimme bewegt sich darin mit großer Präsenz und nimmt sich den Platz, den sie braucht. Im Zentrum steht ein Thema, das selten so offen verhandelt wird: Wut. „Cruda“ macht sie sichtbar, hörbar und entwickelt sie weiter. Was als Energie beginnt, kippt in andere Zustände, wird zu Traurigkeit, zu Widerstand, zu einer Form von Selbstbehauptung.