Mal leichtfüßig, mal harmonisch verwinkelt und verknorzt, so kommt der Jazz des Pianisten Hannes Hirth daher. Oft hört man in Hirths Kompositionen seine Vorbilder durchscheinen: Da ist der Eigensinn...
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Mal leichtfüßig, mal harmonisch verwinkelt und verknorzt, so kommt der Jazz des Pianisten Hannes Hirth daher. Oft hört man in Hirths Kompositionen seine Vorbilder durchscheinen: Da ist der Eigensinn von Thelonious Monk, die Vehemenz von McCoy Tyner. Mal hört man die lyrischen Momente Mal Waldrons, mal Cecil Taylors grenzenlose Improvisation. Für seine Arbeit im Trio und anderen Kasseler Bands und Musikprojekten ist Hannes Hirth ist 2026 mit dem Kasseler Kunstpreis der Wolfgang-Zippel-Stiftung ausgezeichnet worden. Was entsteht ist mehr als ein Amalgam: Hirth, ein Gewächs der Hochschule für Musik Würzburg, hat seine eigene zeitgenössische Klangsprache gefunden. Bene Schuba, vielgefragter Kasseler Jazzdrummer und Performancekünstler, sowie Sven Krug am Kontrabass, machen Hirth mit Spielwitz und Freude am Interplay zu Trio.