Texte und Musik zur DunkelheitNächtliche Lyrik und Prosa Von Novalis und Heine bis Strindberg und Kaleko im Dialog mit Bachs Goldbergvariationen sowie Improvisationen am Klavier. Die romantische...
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Texte und Musik zur Dunkelheit
Nächtliche Lyrik und Prosa
Von Novalis und Heine bis Strindberg und Kaleko im Dialog mit Bachs Goldbergvariationen sowie Improvisationen am Klavier.
Die romantische Traumwelt von Heine und Novalis, die Großstadtlyrik von Mascha Kaleko, Strindbergs Paranoia, Kafkas Schlaflosigkeit, Becketts surreale Monologe, Freuds Traumdeutung – sie zeichnen ein Bild der Nacht als Raum für Fantasien, Alpträume, Sehnsüchte, Schutz oder Schutzlosigkeit als Gegenwelt zum Tagesgeschäft, als Projektion von Angst, Glück, Tod und Liebe und als Symbol für alle unsere dunklen Seiten.
Bachs Goldbergvariationen, vor etwa dreihundert Jahren als epochales Auftragswerk zur Unterhaltung bei nächtlicher Schlaflosigkeit komponiert – treten mit den Texten in einen engen Dialog, mal als musikalischer Zwilling, mal im Widerspruch, mal in gegenseitiger Durchdringung, mal improvisatorisch verwandelt.
Markus Becker zählt zu den vielseitigsten Pianisten seiner Generation. Er studierte bei Karl-Heinz Kämmerling und erhielt wichtige Impulse durch Alfred Brendel. Als Solist und Kammermusiker arbeitet er mit renommierten Orchestern und Künstlern zusammen; seine Reger-Einspielungen wurden vielfach ausgezeichnet. Er ist Professor an der Musikhochschule Hannover.
Devid Striesow war Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus und spielt regelmäßig am Hamburger Schauspielhaus. Zur Zeit ist er in „Ödipus“ und dem Antikenzyklus „Anthropolis“ zu sehen, im Herbst folgt dessen Fortsetzung „Fremde Sonne“. Bekannt wurde er durch Filme wie „Das Leben der Anderen“, „Yella“ und „Die Fälscher“. Neben Theater, Film und Fernsehen ist er ein gefragter Sprecher bei Lesungen und Hörbüchern.