Ein Ton genügt und sofort ist man in der Welt von Jan Garbarek. Seit Jahrzehnten verfolgt der norwegische Saxophonist einen eigenen Weg und hat einen Ton kreiert, der weit über den Jazz hinaus...
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Ein Ton genügt und sofort ist man in der Welt von Jan Garbarek. Seit Jahrzehnten verfolgt der norwegische Saxophonist einen eigenen Weg und hat einen Ton kreiert, der weit über den Jazz hinaus stilprägend ist. „Die menschliche Stimme ist mein Ideal“, sagt er – und kommt diesem Vorbild so nahe wie kaum ein anderer Musiker. Seine Aufnahmen für ECM, die Zusammenarbeit mit Keith Jarrett oder das Projekt „Officium“ stehen für eine Musik, die sich Grenzen entzieht und gerade darin ihre Kraft findet. Garbareks Kompositionen öffnen weite Räume, seine Melodien ziehen sich in langen Linien durch die Stücke. Zwischen fast völliger Stille und verdichteter Intensität entsteht ein Spannungsbogen, der dafür sorgt, dass die Musik in Bewegung bleibt und dabei ihre eigene Logik entwickelt. Mit Rainer Brüninghaus, Yuri Daniel und Trilok Gurtu steht ihm ein Ensemble zur Seite, das diese Sprache teilt. Gemeinsam schaffen sie Musik, die sich Zeit nimmt und genau darin ihre Eindringlichkeit entfaltet.
Mit: Jan Garbarek (Saxophon); Trilok Gurtu (Percussion); Rainer Brüninghaus (Klavier, Keys); Yuri Daniel (E-Bass)