Wandern mit Schubert und Wilhelm Müller Mit dem Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert endet die Saison. Zu Gast ist der Tenor Johannes Gaubitz, der am Klavier von Alexander Schmalcz...
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Wandern mit Schubert und Wilhelm Müller
Mit dem Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert endet die Saison. Zu Gast ist der Tenor Johannes Gaubitz, der am Klavier von Alexander Schmalcz begleitet wird.
Johannes Gaubitz studierte in Freiburg und Lübeck sowie bei Matthias Goerne. Er ist ein gesuchter Konzertsänger mit Schwerpunkt auf den Werken von J.S. Bach. Alexander Schmalcz studierte in Dresden, Utrecht und London und ist neben seiner Professur in Leipzig ein gefragter Liedbegleiter.
Schubert hat für sein 1823 komponiertes Werk 20 Gedichte eines 25-teiligen Zyklus von Wilhelm Müller vertont. Es beginnt in fröhlichem Marschtempo, ein Bächlein führt den wandernden Gesellen zu einer Mühle, in der die schöne Müllerstochter lebt. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Was zunächst nach Liebe aussieht wandelt sich zu einem stillen Eifersuchtsdrama, an dessen Ende sich der junge Müller im Bach ertränkt.
Mit dem Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ wird der Zyklus eröffnet, das Gedicht wurde bald von zahlreichen anderen Komponisten vertont und ist in der Fassung von Carl Friedrich Zöllner aus dem Jahr 1844 bis heute in der Chorliteratur und in Kinderlieder-Sammlungen präsent.