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Yuliia Van - ViolineLukas Rothenfußer - VioloncelloJung Eun Séverine Kim - KlavierProgramm: „Befreiungsschläge“Robert Schumann: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 3 f-Moll...
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Yuliia Van - Violine
Lukas Rothenfußer - Violoncello
Jung Eun Séverine Kim - Klavier

Programm: „Befreiungsschläge“
Robert Schumann: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63
Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65

Sowohl für Robert Schumann als auch für Antonín Dvořák waren die hier vorgestellten Klaviertrios ein kreativer Befreiungsschlag, eine kompositorische Insel der Seligkeit. Beide Werke entstanden als Unterbrechung der letztlich vergeblichen Bemühungen um eine Oper: Die Entstehung des Schumann’schen Opus 63 fällt 1847 in eine Zeit, deren Energien eigentlich ganz dem Ringen um das erträumte Musikdrama „Genoveva“ gehörten. Diese Arbeit unterbricht er für die Konzeption eines Klaviertrios. Die befreite Schaffenskraft lässt ein Werk entstehen, in dem seine einzigartige Fähigkeit, komplexe und tief empfundene Gefühle in Musik zu verwandeln, Klänge voll rauschender Emotionen ausbreitet, die von düsterer Melancholie bis zu leidenschaftlicher Dramatik reichen.

Dvořáks Oper „Dimitrij“ konnte zwar bei ihrer Uraufführung 1882 in Prag vor dem heimischen Publikum große Erfolge feiern, wurde aber von Hanslick und Dvořáks Verleger Simrock einer vernichtenden Kritik unterzogen. Tief verunsichert und von Misstrauen gegenüber seinem eigenen Schaffen geplagt machte sich Dvořák an die Überarbeitung, die allerdings nicht recht gelingen wollte. Im Frühjahr 1883 schließlich packt ihn neue und überschwängliche Schaffenskraft, er schreibt über viele Wochen sein drittes Klaviertrio und ist so erfüllt von seiner neu erblühenden kreativen Schaffenskraft, dass er, wie er selbst sagt, „kaum etwas anderes denken und fühlen kann“. Es entsteht ein meisterhaftes Werk von überwältigender Eindringlichkeit, dramatisch und von großer emotionaler Tiefe, Beweis für den großen Ideenreichtum und die ureigene, oft schmerzlich-melancholische Klangsprache des großen tschechischen Meisters.

2021 in Hannover gegründet, ist das Jasper Trio seiner „alma mater“, der Musikhochschule Hannover, bis heute verbunden und wird dort von Markus Becker, Stefan Heinemeyer und Oliver Wille betreut. Das Trio war 2022 Semifinalist beim Int. Kammermusikwettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz und im Frühjahr 2023 Finalist des Int. Kammermusikwettbewerbs in Lyon. Im Jahr 2024 wurden es als Finalist des Deutschen Musikwettbewerbs in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen und erhielt darüber hinaus den Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben .

Organisator
Stadt Telgte
Tickets bereits ab 18,00€ bei Reservix
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