Das literarische Wort ist ein immer gern gegangener Weg Eckart Böhmers, das kaum zu Greifende bezüglich Kaspar Hauser in Sprache zu setzen. Die neueste Erzählung, die in diesem Jahr nun zu ihrer...
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Das literarische Wort ist ein immer gern gegangener Weg Eckart Böhmers, das kaum zu Greifende bezüglich Kaspar Hauser in Sprache zu setzen. Die neueste Erzählung, die in diesem Jahr nun zu ihrer Erstveröffentlichung gelangt, spricht von einer innigen Begegnung Kaspars mit einem sakralen
Kunstwerk. Diese Stimmung nimmt Hristo Kazakow im Anschluss direkt auf, um ihr in dem ergreifenden Werk
von Franz Liszt „Gottes Segen in der Einsamkeit“ Ausdruck zu verleihen. Der einführende Vortrag zeigt die Situation des Menschen im 19. Jahrhundert auf, in dem ein immer größerer Riss drohte zwischen geistiger und irdischer Welt.