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Klavierabend - Pietro Ceresini spielt Werke von Münch, Bach, Webern und Brahms

Konzert
Klassische Musik

Am Donnerstag, den 30. April 2026 um 19:30 Uhr, gibt der Pianist Pietro Ceresini im Orchestersaal der Musikschule Lauffen einen besonderen Klavierabend.Es sind Werke der großen...
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Am Donnerstag, den 30. April 2026 um 19:30 Uhr, gibt der Pianist Pietro Ceresini im Orchestersaal der Musikschule Lauffen einen besonderen Klavierabend.

Es sind Werke der großen deutsch-österreichischen Tradition zu hören, ein Streifzug durch verschiedene Epochen und Stilistische Richtungen.
Von Martin Münch erklingen einige impressionistisch angehauchte Klavierstücke aus seiner frühem Sammlung op. 4., die beinahe skurrilen Tangos meditativos gepaart mit den in die gleiche bedächtig-meditative Stimmung eingehüllten Tangos Lentos ,die neo-impressionistische Meditation-Fantaisie sowie die an Bartoks Mirokosmos gemahnenden Bagatellen.
Die Toccaten von Bach sind meist viergliederig, mit einem ersten einleitenden Teil gefolgt von einem Fugato, einer rezitativartigen Passage, die in eine Fuge mündet; eine Fuge schließt auch die Brahms Variationen ab, während Webern als einziges Klavierwerk in seinem Oeuvre einen Variationenzyklus komponiert, der auch in seine letzte Schaffensphase fällt.
Ab 1926 machte Weber die Zwölftonmethode zur Grundlage seines Komponierens und griff dabei auf traditionelle Formen und Gattungen zurück. So beschreibt er in einem Brief an den Widmungsträger seine Variationen: "Ich stelle das Thema gar nicht ausdrücklich hinaus. Fast es ist mein Wunsch, es möge als solches unerkannt bleiben [...] Der erste Satz ist ein Andante, der 2. ein Scherzo (er ist ein zweistimmiger unendlicher Kanon.[...] man muß ihn als etwas Freundliches spielen, d.h. trachten, trotz des schnellen Zeitmaßes, doch das espressivo der Gestalten zu bringen. Der 3. Satz ist nun wirklich eine Variation-Reihe in seinem Bau."
Brahms hielt seine Händel-Variationen seinen anderen Sachen gegenüber für etwas besonderes, wie er selbst an einen Freund schrieb. Trotz großer Geschlossenheit bietet der Zyklus eine erhebliche Variabilität, wobei, einzelne Variationen an alte Formen wie Kanon, Sicilienne oder Gigue, Carillon bzw. Musette erinnern Variation XIII lässt Brahms Vorliebe für die Zigeunermusik erkennen, wie sie etlichen seiner Kompositionen vorkommt.

Copyright Foto: Pietro Ceresini

Organisator
piano international e.V.
Tickets bereits ab 9,00€ bei Reservix
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