Afrobeat, der Jazz zuzwinkert, eine Weltmusik jenseits von sprachlichen Barrieren undnationalen Grenzen, schweißtreibend und beglückend:Die sechs Musiker von BallaBalla haben sich in Südfrankreich...
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Afrobeat, der Jazz zuzwinkert, eine Weltmusik jenseits von sprachlichen Barrieren und
nationalen Grenzen, schweißtreibend und beglückend:
Die sechs Musiker von BallaBalla haben sich in Südfrankreich kennengelernt, stammen aber von
der Elfenbeinküste und aus Deutschland. Im Zentrum ihrer energiegeladenen Eigenkompositionen
steht das Balafon, ein westafrikanisches Instrument, das dem Xylofon ähnelt; sein
charakteristischer Klang resultiert jedoch aus Kalebassen, die als Resonanzkörper dienen. Das
Balafon ist das traditionelle Begleitinstrument der Griot-Dichter, hat aber auch in der modernen
afrikanischen Musik Verwendung gefunden – und genau hier hohlen BallaBalla seinen vollen und
perlenden Klang ab, um mit ihm auf ebenso rasante wie gewitzte Weise zu spielen.
BallaBalla präsentiert dies in einer unkonventionellen Besetzung:
sie stellen dem Balafon eine zweiköpfige Bläsersection gegenüber, deren Sound von Bass und
Schlagzeug getragen wird. Gekrönt wird dieses Feuerwerk mit virtuosen Percussion Sounds, die
für das lateinamerikanische Flair sorgen. Zu den Besonderheiten der Gruppe gehört dabei, dass
dieses Spiel zugleich die einzige Sprache ist, in der alle Mitglieder kommunizieren können, denn
die sechs Musiker sprechen Französisch, Deutsch und Spanisch, aber keiner von ihnen spricht
alle drei Sprachen; die gemeinsame Musik überwindet die babylonische Verwirrung. Brahima
Diabate gilt als einer der besten Balafonisten weltweit. In seiner ivorischen Familie wird die Spielund
Bauweise des außergewöhnlichen Instruments seit Generationen weitergegeben. Seinem
unermüdlich virtuosen Spielfluss sind keine Grenzen gesetzt. Mit seinen Kompositionen legt er den
Grundstein für die treibenden Melodien und Harmonien der Band.
Besetzung:
Brahima Diabate - Balafon
Florian Schlechtriemen - Schlagzeug
Garrelt Sieben - Posaune
Janis Hug - Trompete
Constantin Herzog - E-Bass
Peter Hinz - Percussion