Hang Time: The Niggaz’ I-Ching ist eine choreografische Meditation über das Abhängen und das Hängen: in der Luft, am Leben, am seidenen Faden. Braids hängen tief in den Nacken. Körper hängen in der...
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Hang Time: The Niggaz’ I-Ching ist eine choreografische Meditation über das Abhängen und das Hängen: in der Luft, am Leben, am seidenen Faden. Braids hängen tief in den Nacken. Körper hängen in der Zeit fest. Körper hängen in der Zeit fest. Leben hängen voneinander ab. Zwischen Soca und Bouyon, Séance, Ritual und Gathering entsteht ein Zustand aus Gemeinschaft, Schwebe und Heimsuchung.
Ausgehend von Schwarzen und karibischen Erfahrungsgeschichten untersucht Marikiscrycrycry Trauer, mentale Gesundheit und die Bruchstellen männlicher Gemeinschaften. Cornrows und Braids erscheinen dabei als Schutz, Codierung und Spur – als Linien, die Orientierung geben, verbinden oder sich plötzlich in ein Seil verwandeln können. Hang Time bewegt sich in der Spannung zwischen Fürsorge und Gefahr, Überleben und Kontrollverlust. Die Performer*innen tragen einander, verlieren einander, halten durch. Die Arbeit bewegt sich durch Zustände von Erschöpfung, Zerfall, Beschwörung und Nachhallen. Sie fragt, was Gemeinschaft zusammenhält, wenn Verletzlichkeit keinen Platz hat – und was in der Luft bleibt, nachdem jemand verschwunden ist.