Das österreichische Minetti Quartett, 2003 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gegründet, zählt zu den renommiertesten Streichquartetten Europas. Internationale Konzertreisen,...
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Das österreichische Minetti Quartett, 2003 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gegründet, zählt zu den renommiertesten Streichquartetten Europas. Internationale Konzertreisen, zahlreiche Wettbewerbserfolge sowie Auftritte in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Asiens und Amerikas dokumentieren den außergewöhnlichen Rang des Ensembles.
Mit seiner klanglichen Homogenität, stilistischen Vielseitigkeit und interpretatorischen Tiefe gehört das Quartett seit vielen Jahren zu den prägenden Formationen der internationalen Kammermusik.
Im zweiten Teil des Konzerts erweitert sich das Quartett zum Oktett. Gemeinsam mit Thorsten Johanns (Klarinette), Robert Teutsch (Horn), Guilhaume Santana (Fagott) und Dominik Wagner (Kontrabass) erklingt Franz Schuberts monumentales Oktett F-Dur D 803 – eines der bedeutendsten Werke der romantischen Kammermusik. Die vier Musiker zählen zu den führenden Solisten ihres Fachs und bereichern das Ensemble mit außergewöhnlicher Virtuosität und klanglicher Vielfalt.
Den Auftakt bilden die selten gespielte Ouvertüre c-Moll D 8
sowie das jugendlich-frische Streichquartett Nr. 4 in C-Dur.
Mit dem Oktett erreicht das Programm schließlich seinen Höhepunkt – ein Werk von sinfonischer Weite, melodischem Einfallsreichtum
und kammermusikalischer Raffinesse, das Schuberts unverwechselbare Tonsprache in ihrer ganzen Ausdruckskraft entfaltet.
Ein Matinée-Programm, das Franz Schuberts musikalische Entwicklung vom frühen Streichquartett bis zu einem seiner größten kammermusikalischen Meisterwerke eindrucksvoll erlebbar macht.
Mein Dank gilt Siegfried Weißhaupt, der die „Kleine Bühne“ für dieses Konzert zur Verfügung stellt und das Konzert sponsert.
Für das Konzert wünsche ich Ihnen viel Vergnügen,
Ihr Dr. Walter Mauermann.