Wenn das KAREOL TANZORCHESTER auftritt, dann explodiert auf der Bühne ein mitreißendes Feuerwerk aus zeitlosem Hot-Jazz. Mit Titeln wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Dream a little Dream of me“ oder...
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Wenn das KAREOL TANZORCHESTER auftritt, dann explodiert auf der Bühne ein mitreißendes Feuerwerk aus zeitlosem Hot-Jazz.
Mit Titeln wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Dream a little Dream of me“ oder dem „Charleston“ lässt das Ensemble um Klaus Huck das turbulente Lebensgefühl einer längst vergessen geglaubten Zeit wieder auferstehen und wirbelt mit viel Verve und Charme durch die Ohrwürmer der Zwanziger Jahre.
Während so in maßgeschneiderten Arrangements der Soundtrack der „Roaring Twenties“ erklingt, verheddert sich die Bühnenshow in teils slapstickartigem Tumult.
Den Blickfang zwischen den acht pinguinartig gekleideten Herren bildet dabei die bezaubernde Sousaphonistin des Ensembles. Sie gibt den Ton an, der Klavier und Schlagzeug mitreißt, und über dem sich Posaunist, Trompeter, und Saxophonisten in wilden Kapriolen produzieren, um aus Nostalgie Wirklichkeit werden zu lassen.
Angestachelt werden die staatlich examinierten, aber leider beim Foxtrott gestrauchelten und vom klassischen Pfad der Tugend abgekommenen Musiker von Sänger und Trompeter Klaus Huck, der als Dompteur fungiert und in dieser Funktion auch nicht davor zurückschreckt, bei einer flotten Stepptanzeinlage den Tanzbären zu geben.