Leider kann der Bezirkskantor und Organist Thorsten Hülsemann sein Orgel-Rezital am 17. Mai aus gesundheitlichen Gründen nicht spielen. Den Klosterkonzerten ist es gelungen, mit der Organistin Mona...
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Leider kann der Bezirkskantor und Organist Thorsten Hülsemann sein Orgel-Rezital am 17. Mai aus gesundheitlichen Gründen nicht spielen. Den Klosterkonzerten ist es gelungen, mit der Organistin Mona Hartmann kurzfristig einen Ersatz für das Orgelkonzert am kommenden Sonntag zu finden.
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Bereits im letzten Jahr begeisterte die Organistin im Rahmen der Klosterkirche ihr Publikum. Für den erkrankten Bezirkskantor Thorsten Hülsemann wird sie kurzfristig am 17. Mai um 18 Uhr als Solistin des Orgel-Rezitals einspringen. Die mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe pflegt eine intensive Konzerttätigkeit in Europa und den USA. Dazu zählen Auftritte bei zahlreichen renommierten Orgelfestivals wie dem Bachfest Leipzig, Hamburger Orgelsommer, Hildebrandt-Tage, Orgelfestival Ruhr und St Albans Organ Festival, in
zahlreichen Domkirchen Deutschlands, dem Mozarteum Salzburg, Westminster Abbey, St Paul’s und Southwark Cathedral London, St Thomas 5th Avenue NYC und in zahlreichen anderen Orten in ganz Europa.
Daneben ist Mona Hartmann in der kirchenmusikalischen Praxis und in der Lehre engagiert. Sie war Kirchenmusikerin im Pastoralverbund Bad Driburg, Regionalkantorin an der Propsteikirche St. Johann in Bremen sowie Kirchenmusikbeauftragte der Diözese Linz. Lehrtätigkeiten führten sie u. a. an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig und die Hochschule für Kirchenmusik Herford, zu den Sommerorgelkursen der Diözese Linz im Stift Schlierbach sowie zu internationalen Kursen und Festivals in Schottland und Irland.
Seit dem Wintersemester 2025/2026 hat sie eine Professur für Orgel an die Hochschule für Kirchenmusik in Witten inne.
In Maulbronn ist sie mit Wolfgang Amadeus Mozarts Fantasie f-Moll KV 608, drei Sätzen aus Louis Vierns 6. Orgelsinfonie sowie der Fantasie und Fuge über »Ad nos, ad salutarem undam« von Franz Liszt zu erleben. Herzstück ihres Einspringerprogramms ist eine eigene Bearbeitung von Alexander Borodins Polowetzer Tänzen.