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Mozarts Requiem: Feier des Lebens - ein szenisches Oratorium

Concert
Classical

In der Nacht des 5. Dezember 1791 um 0:55 Uhr stirbt Wolfgang Amadeus Mozart noch nicht 36-jährig über seiner Arbeit an einer Totenmesse, seinem Requiem. Der frühe Tod schlägt ihm die Feder aus der...
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In der Nacht des 5. Dezember 1791 um 0:55 Uhr stirbt Wolfgang Amadeus Mozart noch nicht 36-jährig über seiner Arbeit an einer Totenmesse, seinem Requiem. Der frühe Tod schlägt ihm die Feder aus der Hand. Auf seiner Bettdecke liegt das unvollendet gebliebene Lacrimosa, abgebrochen nach acht Takten. – Somit ist nur knapp die Hälfte der Totenmesse fertiggestellt, der ganze Rest fehlt und wurde später von fremder Hand ergänzt. Soweit die Fakten.
"…Da der Tod – genau zu nehmen – der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren, besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nicht allein nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes…" Mozart an den Vater, 4. April 1787
Ist es dieser Trost, der in Mozarts Musik anklingt, und liegt hier der Grund, warum wir Mozarts Musik so schätzen? Für uns moderne Menschen ist der Tod mehr und mehr ein Tabuthema geworden, und viele Menschen scheuen sich, sich mit dem Ende des Lebens auseinanderzusetzen.
Die Musiker und die Darsteller unserer szenischen Fassung von Mozarts Totenmesse, die wir eine „Feier des Lebens“ nennen, möchten versuchen, hier gegenzusteuern. Dichter wie William Shakespeare, Hermann Hesse, Mascha Kaléko, Franz Kafka, Kurt Tucholsky und andere kommen neben Mozart und seiner Musik zu Wort. Denn sie alle haben in Szenen und Lyrik genau wie Mozart in seiner Musik die Sinnfrage unserer Existenz tröstend und mutmachend beantwortet. Um mit Hermann Hesse zu sprechen: „Mozart. Das bedeutet: die Welt hat einen Sinn!“
Wir laden Sie ein, mit uns in Musik und Dichtung das Leben zu feiern!

Mozart-Requiem, KV 626 bis einschließlich Lacrimosa & Amen-Fuge,
Maurerische Trauermusik KV 477, Solveggio 2, F-Dur KV 393, Adagio aus KV 446 (bearbeitete Fassung),
„Quis te comprehendat“, KV 110 Anhang, „Miserere mei“, KV 90.

Freiburger Kammerchor, Camerata Academica Freiburg, Susanne Müller, Sopran; Barbara Ostertag, Alt;
Luis Denzel, Tenor; David Rother, Bass; Leitung Lukas Grimm.
Sabine Fischmann und Till Krabbe (Schauspiel), Pater Klaus Mertes SJ (Liturgische Texte).

Organizer
Freiburger Kammerchor
Tickets beginning at 20,00€ at Reservix
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