Berlin. Charlottenburg (2026) ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie der russischen Dramaturgin, Regisseurin und Schriftstellerin Marina Dawydowa (seit 2022 im Exil). Nach den...
Read more
Read less
Berlin. Charlottenburg (2026) ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie der russischen Dramaturgin, Regisseurin und Schriftstellerin Marina Dawydowa (seit 2022 im Exil). Nach den international gefeierten ersten beiden Produktionen Eternal Russia (Berlin, 2017) und Museum of Uncounted Voices (Wiener Festwochen und Freiburg 2023) widmet sich Dawydowa erneut ihrem Hauptthema: Verflechtungen von Geschichte, Erinnerung und Gegenwart. Wie die beiden vorausgegangenen Werke bewegt sich auch Berlin. Charlottenburg zwischen Theater, Performance und Geschichtsphilosophie. Die Protagonistin, eine Schauspielerin im Exil, begegnet Stimmen und Geistern – allen voran dem Geist Berlins: einer Stadt zwischen Freiheit, politischem Umbruch und Exil, damals wie heute.
Der Titel der Veranstaltung bezieht sich auf den berühmten autobiografischen Text von Wladimir Nabokov "Andere Ufer" (1951). Nabokov erscheint auch in Davydowas Stück und irritiert.
Die erste Aufführung des Stückes ist für das Festival „Voices“ in Berlin (November 2026) geplant. In Freiburg werden noch vor der Uraufführung Textauszüge präsentiert. Marina Weis und Henry Meyer lesen, Marina Davydova kommentiert, der Ausnahmepianist Nikolaj Medvedev begleitet die Lesung musikalisch mit Werken von Alexander Skrjabin, Sergej Prokofjew, Claude Debussy, George Gershwin und Victor Ullmann.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg und dem Henschel-Verlag durchgeführt.
Marina Davydova, Autorin, Lesung und Kommentare
Nikolay Medvedev, Klavier
Marina Weis und Henry Meyer, Rezitation