Nigel Kennedy und Band„Spiritual Connection“„Ich spiele einfach Musik, nicht eine bestimmte Art von Musik.“ Getreu diesem Credo bricht Stargeiger Nigel Kennedy, der in diesem Jahr 70 Jahre alt wird,...
Mehr lesen
Weniger lesen
Nigel Kennedy und Band
„Spiritual Connection“
„Ich spiele einfach Musik, nicht eine bestimmte Art von Musik.“ Getreu diesem Credo bricht Stargeiger Nigel Kennedy, der in diesem Jahr 70 Jahre alt wird, radikal mit den Konventionen der klassischen Musikwelt. Der ehemalige Schüler der Yehudi Menuhin School und Absolvent der Juilliard School hebt die Trennung zwischen E- und U-Musik spielerisch auf, maßgeblich geprägt durch den Jazz-Meister Stéphane Grappelli. Für diesen einzigartigen Brückenschlag zeichnete ihn die Deutsche Phono-Akademie sogar mit dem ECHO Klassik-Sonderpreis „Ambassador of Music“ aus.
Mit seinem gleichermaßen virtuosen wie erfinderischen Live-Programm „Spiritual Connection“ baut er faszinierende Genregrenzen ab. Er verknüpft die meisterhafte Tonsprache von Johann Sebastian Bach mit den modernen Jazz-Klängen des polnischen Filmmusikers Krzysztof Komeda, dessen Kompositionen laut Roman Polánski trotz aller Modernität ein ungemein „warmes Herz“ besitzen Auch den visionären Werken des Japaners Ryūichi Sakamoto, der beim Komponieren stets einer inneren „kulturellen Weltkarte“ folgte, hilft Kennedy auf die Geigensprünge.
Auf der Bühne interpretiert Kennedy diese Klangwelten auf einer Guarneri-Geige von 1735 gemeinsam mit seiner hochkarätigen Band. Dazu gehört der renommierte Cellist Peter Adams, der einst als jüngster Professor in der Geschichte der Royal Academy of Music lehrte. Er unterrichtet heute an der Oxford University und spielt ein kostbares Rogeri-Cello aus dem Jahr 1697. Den Bass übernimmt der New Yorker Mike Parker, der seine Karriere in dortigen Funk- und Rockclubs startete und bereits auf zahlreichen europäischen Jazzfestivals konzertierte. Für die rhythmische Energie sorgt der polnische Schlagzeuger Bartosz Kołodziejski. Er lernte das Spielen schon im Alter von drei Jahren im Musikclub seiner Eltern und bringt heute Einflüsse aus Jazz, Afrobeat und Folk in die Band ein.
Das Ergebnis ist ein mitreißendes Konzerterlebnis für Klassik- und Rock-Fans gleichermaßen, präsentiert von einem Weltstar, der im Herzen auch leidenschaftlicher Aston-Villa-Fußballfan geblieben ist