Die Tanzperformance der Stuttgarter Choreografin Smadar Goshen für fünf Performerinnen, setzt sich mit Kraft auseinander – nicht als Spektakel, sondern als Prinzip, das Körper, Entscheidungen, Sprache...
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Die Tanzperformance der Stuttgarter Choreografin Smadar Goshen für fünf Performerinnen, setzt sich mit Kraft auseinander – nicht als Spektakel, sondern als Prinzip, das Körper, Entscheidungen, Sprache und soziale Ordnung prägt. Hierfür greifen sie die Ilias und griechische Tragödien auf und stellen Fragen nach Wahrheit in einer Zeit, in der Medien und Kommunikation Ereignisse unterschiedlich framen? Was ist real, was konstruiert – sowohl öffentlich als auch im persönlichen Erleben? Inspiriert von Simone Weils Deutung der Ilias als „Gedicht der Kraft“ versteht die Arbeit „Kraft“ als etwas, das Menschen zu Objekten machen kann. Diese Idee prägt ihre körperliche Forschung: Wie reagieren Körper, wie widerstehen sie und verinnerlichen, was ihnen widerfährt?