Alex Stolze und Ben Osborn begegneten sich erstmals bei der Gestaltung eines Rosh-Chodesch-Gottesdienstes in einer Berliner Synagoge. Aus dieser spirituellen Begegnung entwickelte sich eine...
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Alex Stolze und Ben Osborn begegneten sich erstmals bei der Gestaltung eines Rosh-Chodesch-Gottesdienstes in einer Berliner Synagoge. Aus dieser spirituellen Begegnung entwickelte sich eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit, die sich in einer außergewöhnlichen Live-Performance entfaltet. Zwischen elektronischen Klanglandschaften, fein verwobenen Songstrukturen und atmosphärischen Instrumentalkompositionen stellen sie die jüdische Musiktradition in einen zeitgenössischen Kontext.
Im Zentrum steht Alex Stolzes eigens entwickelte fünfsaitige Violine, mit der er nahöstlich inspirierte Melodien, Polyrhythmen und elektronische Klangwelten verbindet. Ausgangspunkt des Konzerts ist sein aktuelles Album »Raash ve Ruach« (2024), das sich mit Fragen jüdischer Identität und Spiritualität in einer fragmentierten Welt auseinandersetzt. Ben Osborn ergänzt das Klanguniversum mit Klavier, Synthesizern und poetischem Songwriting. Der britische Komponist, Autor und Multiinstrumentalist bewegt sich zwischen Folk, moderner Klassik und Electronica und schafft fein gewebte Klangräume, in denen persönliche Geschichten und politische Themen ineinandergreifen.
Alex Stolze (violin, electronics), Ben Osborn (piano, synthesizer, vocals)
Dauer: ca. 90 Minuten