Fühlt ihr den Namen „Scharadwanzen“ auch? Zunächst kreative Wortschöpfung durch einen Versprecher werden mittlerweile sogar die Arrangements „scharadgewanzt“. Traditionelle, heimische Stücke werden...
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Fühlt ihr den Namen „Scharadwanzen“ auch?
Zunächst kreative Wortschöpfung durch einen Versprecher werden mittlerweile sogar die Arrangements „scharadgewanzt“. Traditionelle, heimische Stücke werden mit modernen Akkorden oder einem Walking Bass aufgepeppt. Die Sternpolka schleicht sich in den berühmten Tango „La Cumparsita“, Wirtshausmusik vom Planeten Tatooine enthält plötzlich das fränkische "Wie spät ist's auf der Wirtshausuhr?". Und wenn ein Walzer aus Norwegen "Kom hem" heißt, ist es nur logisch, dass sich das Frankenlied in die typisch skandinavische Melodieführung hineinmogelt... Ein Damenquintett, das sich einfach keinem Genre zuordnen lässt.
Scharadwanzen – Spuren von Volksmusik nicht ausgeschlossen!
Oder:
Wie kreiert man ein musikalisches Festtagsmenü aus den unterschiedlichsten „Zutaten“? Nun, man nehme zwei Rhöner Klarinetten mit Hang zu kreativen Höhenflügen, ein niederbayerisches Hackbrett für alle Tonarten, einen Kontrabass als rhythmisch-groovige Basis und eine dezent-virtuos aufspielende Gitarre als Bindemittel – fertig ist das Damenquintett, das sich nicht so leicht einem Genre zuordnen lässt. Denn die Musikerinnen bearbeiten und verändern sehr gern ihre Lieblingsstücke aus dem Bereich der heimatlichen und internationalen Folklore und schaffen so ihren ganz eigenen Musikstil. Ergebnis ist ein musikalisch anspruchsvolles Menü aus abwechslungsreichen „Gängen“ –von spritzig-temperamentvoll bis melancholisch-nachdenklich, aber immer dargeboten mit Überzeugung und Herzblut.