Sheku Kanneh-Mason und Benjamin Grosvenor zählen beide zu der absoluten Weltelite ihres jeweiligen Instruments. Das Zusammenspannen der Beiden gleicht einem Gipfeltreffen moderner Klassikinterpreten....
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Sheku Kanneh-Mason und Benjamin Grosvenor zählen beide zu der absoluten Weltelite ihres jeweiligen Instruments. Das Zusammenspannen der Beiden gleicht einem Gipfeltreffen moderner Klassikinterpreten. Diese Qualität spiegelt sich im Programm des Abends wider. Mit den drei Stücken für Violoncello und Klavier von Nadia Boulanger präsentieren sie eine Komposition der wichtigsten Musikpädagogin des 20. Jahrhunderts. Hunderte Komponist:innen haben bei Nadia Boulanger in Paris ihr Handwerk gelernt oder verfeinert, ohne sie sähe die klassische Musikwelt heute ganz anders aus. Dies lässt sich auch über Ludwig van Beethoven sagen. Mit seinen Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ – ein berühmtes Duett aus der Zauberflöte – zollt er Wolfgang Amadeus Mozart Tribut. Doch der Höhepunkt folgt zum Schluss: Sergei Rachmaninows g-Moll-Sonate, ein 35-minütiges Monumentalwerk voller süffiger Kantilenen und hochgradiger Dramatik.
Programm: L. v. Beethoven, Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“, WoO 46; Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 g-Moll, op. 5/2 / N. Boulanger, Drei Stücke für Violoncello und Kla-vier / S. Rachmaninow, Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op. 19