Eine tänzerische Auseinandersetzung mit dem Möglichkeitsraum des Spiels und eine Einladung dazu, diesen zu gestalten. Wenn wir spielen, ist alles möglich: Der Boden ist aus Lava, Objekte fliegen durch...
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Eine tänzerische Auseinandersetzung mit dem Möglichkeitsraum des Spiels und eine Einladung dazu, diesen zu gestalten.
Wenn wir spielen, ist alles möglich: Der Boden ist aus Lava, Objekte fliegen durch die Luft und alltägliche Gegenstände bekommen eine ganz neue Bedeutung. Der Hocker ist ein Floß, eine Brücke, ein Haus, ein Turm. Er steht auf dem Kopf, liegt auf der Seite, steht auf den Füßen. Aus einer fast unendlichen Auswahl an Möglichkeiten entstehen spielerisch neue Welten mit eigenen Regelwerken, die immer wieder verändert, erweitert, verworfen werden. Wie führt aber ein Spiel zum nächsten? Wer bestimmt darüber, wie es weitergeht? Wer macht die Regeln und wie trifft man die beste Entscheidung? Und was passiert, wenn eine*r nicht mitmachen will? Drei Tänzer*innen lassen sich ein auf das „Spiel im Spiel“: Wer gerade ein Hut war, wird zur lebensrettenden Insel im stürmischen Meer. Wo gerade noch der Boden unberührbar war, robbt jetzt ein großer Wurm über die Bühne. Wer eben noch klein war, wird riesengroß und lässt die Muskeln spielen. Wer gerade noch gestritten hat, tanzt jetzt im Gleichklang.
CHOREOGRAFIE: Ceren Oran
TANZ: Jin Lee, Jihun Choi, Máté Ásboth
MUSIK: Gudrun Plaichinger
BÜHNE UND KOSTÜME: Sigrid Wurzinger
URAUFFÜHRUNG: 29.9. 2023, Hoch X Theater München
Dauer: 40 Minuten