Ein nomadischer Lebenslauf hat den 25jährigen Pianisten Tim Scherer geprägt: Von seiner Kindheit zwischen Japan, Deutschland und den USA führte ihn sein Weg zum Studium in Hamburg bis zu seinem...
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Ein nomadischer Lebenslauf hat den 25jährigen Pianisten Tim Scherer geprägt: Von seiner Kindheit zwischen Japan, Deutschland und den USA führte ihn sein Weg zum Studium in Hamburg bis zu seinem heutigen Zuhause in Berlin. Es waren Platten von Keith Jarrett und Masabumi Kikuchi, die den heute 25-jährigen Berliner Pianisten Tim Scherer früh in ihren Bann zogen. Vor allem in deren Balladen verbirgt sich eine Magie, die ihn bis heute nicht loslässt.
Und auch als er sich vor einem Jahr vornahm, ein neues Trio auf die Beine zu stellen, musste er dieser Faszination weiter nachgehen. Zum Kernmerkmal des Trios ist nun genau dieses rubatoartige Spiel geworden. Melodiöse Kompositionen und freie Passagen, die fließend ineinander übergehen. Schwebende, fragile Klangsphären, durch die sich die drei Musiker*innen gleichwohl als Einheit bewegen. Mit offenen Ohren und gegenseitigem Vertrauen schaffen sie es so, dem Publikum ganz besondere Momente zu bereiten, wieder und wieder, ein jeder davon einzigartig.
Mit: Tim Scherer (Piano), Roz Macdonald (Bass), Lisa Wilhelm (Schlagzeug).
In Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt.