Die Widersacher aller Liedermacher machen Musik wie aus einem Paralleluniversum: irgendwo zwischen psychedelischem Kautabak-Blues, verschrobenem Chanson und groovender Dada-Poesie. Ihre Songs mäandern...
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Die Widersacher aller Liedermacher machen Musik wie aus einem Paralleluniversum: irgendwo zwischen psychedelischem Kautabak-Blues, verschrobenem Chanson und groovender Dada-Poesie. Ihre Songs mäandern durch düstere Nebelwände und plötzlich sonnendurchflutete Panoramen – und treffen dabei mit einer fast beiläufigen Präzision ins emotionale Zentrum. Live wabert das durch Mark, Bein und Hirnanhangsdrüse, als hätten sich Frank Zappa, Georg Kreisler und ein bayerischer Landregen gemeinsam einen Gitarrenverstärker geteilt.
Was aus einem dadaistischen Kabarettprojekt rund um Sänger Matthias Wolf entstand,
entwickelte sich bald zur wohl eigenwilligsten Formation der deutschsprachigen
Musiklandschaft: Die Widersacher aller Liedermacher. Gegründet irgendwann um 2017 – ganz genau weiß das heute keiner mehr, denn praktisch hatten sich die Musiker schon lange davor an der Musikhochschule Würzburg in wechselnden Konstellationen kennengelernt – steht der Bandname heute für eine wilde Reise zwischen den Genres, etwas Performancekunst und genialem Improvisations-Spaß.
Special Guest: Hallimasch
Der Hallimasch ist ein heimischer Pilz, der die richtige Zubereitung erfordert. Ebenso die Musik der gleichnamigen Band aus Landshut: Mundart-Psychedelic-Rockmusik, die wie eine Mischung aus Woodstock '69 und der Klangkulisse eines vernebelten Nadelwaldes klingt. Stellt euch vor, The Doors würden aus Süddeutschland kommen und Jim Morrison hätte einen tiefen bairischen Dialekt… Das Trio mit Orgel, elektrischer Gitarre und Schlagzeug beschreibt den eigenen Sound als "surrealen Heimatfilm".
Veranstalter: Alte Kaserne
Foto: Doris Hofmann