Robert Fuchs: Cellosonate es-Moll op. 83Sergei Rachmaninoff: Suite Nr. 2 für 2 Klaviere op. 17Henryk Wieniawski: Scherzo-Tarantella op. 16Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violoncello F-Dur...
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Robert Fuchs: Cellosonate es-Moll op. 83
Sergei Rachmaninoff: Suite Nr. 2 für 2 Klaviere op. 17
Henryk Wieniawski: Scherzo-Tarantella op. 16
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violoncello F-Dur op. 5 Nr. 1
Maurice Ravel: „La Valse“ für 2 Klaviere
// Alexander Wollheim (Violoncello)
// Iwan König (Klavier)
// Julia Marie Müller (Klavier)
Ludwig van Beethovens Cellosonate Nr. 1 entstand 1796 während seiner frühen Wiener Jahre und gehört zu den ersten Werken, in denen Violoncello und Klavier als gleichberechtigte Partner auftreten – ein entscheidender Schritt für die Entwicklung der Gattung. Rund ein Jahrhundert später schrieb der Wiener Komponist und Pädagoge Robert Fuchs seine Sonate für Violoncello und Klavier in es-Moll. Obwohl Fuchs heute vergleichsweise selten aufgeführt wird, war er zu seiner Zeit eine zentrale Figur des Wiener Musiklebens und ein hochgeschätzter Lehrer am Konservatorium. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Gustav Mahler, Jean Sibelius, Hugo Wolf, Alexander von Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold.
Henryk Wieniawskis brillante Scherzo-Tarantella sprüht vor technischer Raffinesse und leidenschaftlicher Energie.Einen farbenreichen Kontrast dazu bildet Sergei Rachmaninoffs Suite Nr. 2 für zwei Klaviere, deren vier Sätze zwischen kraftvoller Rhythmik und lyrischer Weite oszillieren. Maurice Ravels „La Valse“ für zwei Klaviere ist eine klanggewaltige Hommage an den Wiener Walzer, die zugleich dessen Glanz und Zerfall eindrucksvoll musikalisch einfängt.
Julia Marie Müller und Iwan König sind dem Publikum seit langem bekannt und werden von der Kritik für ihr intensives, atemberaubendes Zusammenspiel gepriesen. Der Cellist Alexander Wollheim ist dem Musikalischen Sommer seit vielen Jahren verbunden. Im vergangenen Jahr wurde er beim Abschlusskonzert für seine faszinierende Darbietung von Weinbergs Concertino von Publikum und Presse gefeiert – nicht nur wegen seiner Virtuosität, sondern auch wegen der für sein Alter (*2000) bemerkenswerten musikalischen Tiefgründigkeit und der souveränen, klangbewussten Beherrschung seines Instruments.