Michael Pöhlmanns Chamber Jazz Quartet ist immer für eine Überraschung gut: Scheinbar mühelos kann es vom Powerplay in bester Hardbop-Tradition zur Kammermusik vierer gleichberechtigter Stimmen...
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Michael Pöhlmanns Chamber Jazz Quartet ist immer für eine Überraschung gut: Scheinbar mühelos kann es vom Powerplay in bester Hardbop-Tradition zur Kammermusik vierer gleichberechtigter Stimmen übergehen. Geschichten werden inszeniert, die die Musik ins Publikum tragen. Basslegende Steve Swallow lobte die Kompositionen des Bandleaders auch für ihre „graceful harmonic motion“.
Fest in der Jazztradition stehend, schöpfen sie aus vielen Quellen: Der sinfonische Anspruch eines Charles Mingus scheint auf, Ellingtons harmonische Freizügigkeit, die Strenge Astor Piazzollas -
und in Franz Schuberts “Montuno“ sogar eine Melodie der Romantik.
Mit freundlicher Unterstützung durch Wolfgang Weyers und Feinkost Lehmann
Jürgen Hagenlocher, Tenorsaxophon
Andreas Herrmann, Klavier
David Giesel, Schlagzeug
Michael Pöhlmann, Kontrabass und Komposition