Wieder einmal Christian Morgenstern? Ja, gewiss, denn sein Werk ist unerschöpflich. Anstelle der Möwen, die alle aussehen, „als ob sie Emma hießen“, und anstelle des Wiesels „auf einem Kiesel inmitten...
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Wieder einmal Christian Morgenstern? Ja, gewiss, denn sein Werk ist unerschöpflich. Anstelle der Möwen, die alle aussehen, „als ob sie Emma hießen“, und anstelle des Wiesels „auf einem Kiesel inmitten Bachgeriesel“ und anderer vertrauter Gedichte ist es diesmal das eher Unbekannte. Hier geht’s um Morgensterns Nachtspuk voller überbrandender Phantasie: vom „Flügelflagel“ bis zum „Nachtwindhund“, vom „Zwölfelf“ bis zur „Mitternachtsmaus“, es geht um das Spiel mit der Sprache, um seltsame Verwandlungen und Doppeldeutigkeiten zwischen höherem Blödsinn und tiefer Philosophie. Der 1943 in Uelzen geborene und kürzlich wieder hierher zurückgekehrte Schulmeister im Ruhestand Dr. Ulrich Schröder freut sich darauf, mit einem bunten Programm vor sein Publikum zu treten. Einige Gedichte hat er zu diesem Anlass vertont.