Programm:Georg Friedrich HändelOuvertüre & Balli aus "Agrippina" HWV 6Concerto B-Dur HWV 294 für FlautinoGiovanni Battista MeleConcerto F-Dur für Blockflöte Nr. 15Alessandro ScarlattiSinfonia zu „Il...
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Programm:
Georg Friedrich Händel
Ouvertüre & Balli aus "Agrippina" HWV 6
Concerto B-Dur HWV 294 für Flautino
Giovanni Battista Mele
Concerto F-Dur für Blockflöte Nr. 15
Alessandro Scarlatti
Sinfonia zu „Il Giardino d’Amore“
Leonardo Leo
Concerto G-Dur für Blockflöte
Giovanni Battista Pergolesi
Concerto B-Dur für Violine
Lucie Horsch, Blockflöte
Freiburger Barockorchester
Gottfried von der Goltz, Violine & Leitung
Nach dem überwältigenden Erfolg der „Concerti all’arrabiata“ geht die Erkundungstour durch Italiens musikalische Speisekarte nun weiter. Diesmal gibt es ein mehrgängiges Menü aus Neapel. Die Stadt am Vesuv war in der Barockzeit neben Rom und Venedig das bedeutendste Musikzentrum der apenninischen Halbinsel und unzählige Komponisten versammelten sich in den Opernhäusern und Palästen der Stadt. Selbst Georg Friedrich Händel ließ es sich nicht nehmen und stattete Neapel während seines Italienaufenthalts einen Besuch ab, wo er intensiv die dortige Opern- und Kirchenmusiktradition studierte. 1713 wurde in Neapel seine Oper Agrippina mit großem Erfolg aufgeführt.
Neben bekannten Größen wie Händel, Alessandro Scarlatti und Giovanni Battista Pergolesi gab es noch eine Reihe weiterer Komponisten in Neapel, die heute nur noch Insidern ein Begriff sind, etwa Leonardo Leo oder Giovanni Battista Mele. Diese Komponisten eint der sog. „neapolitanische Stil“: eingängige Melodien mit emotionaler Ausdruckskraft.
Das FBO serviert diese neapolitanischen Leckerbissen gemeinsam mit der Blockflötistin Lucie Horsch, die trotz ihres jungen Alters eine beeindruckende Karriere auf internationalem Parkett aufweisen kann. Molto bene!