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Mit großer Wärme – Erst 19 Jahre war sie alt, als Joana Mallwitz kurzfristig im Orchestergraben einsprang und eine Opernvorstellung rettete. Dem Heidelberger Ensemble war damals längst klar, dass hier...
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Mit großer Wärme – Erst 19 Jahre war sie alt, als Joana Mallwitz kurzfristig im Orchestergraben einsprang und eine Opernvorstellung rettete. Dem Heidelberger Ensemble war damals längst klar, dass hier eine außergewöhnliche Karriere ihren Anfang nahm. Nur wenige Jahre später wurde Mallwitz zur jüngsten Generalmusikdirektorin Europas. Spätestens seit ihrem gefeierten Debüt bei den Salzburger Festspielen 2020 mit Mozarts „Così fan tutte“ zählt sie zu den international herausragenden Dirigentinnen ihrer Generation. 2019 von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur „Dirigentin des Jahres“ gekürt und 2023 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, steht sie seit der Saison 2023/24 an der Spitze des Konzerthausorchesters Berlin.

Mallwitz schätzt die Offenheit des traditionsreichen Klangkörpers: „Es gibt einen guten Grundstock an Risikobereitschaft, Offenheit und Neugier – das gefällt mir.“ Schon vor ihrer Amtsübernahme lernte sie das Orchester bei Gastdirigaten kennen, unter anderem mit Werken von Peter Tschaikowsky, dessen Musik sie besonders liebt. „Da ist zum einen dieser traditionelle, dunkle, mittelstimmige Klang, mit großer Wärme, tragendem Cantabile, auch mit Herbheit“, beschreibt Mallwitz die Orchesterkultur. „Gleichzeitig haben sie eine sehr frische Musizierweise, eine große Liebe zu Detail, Tempo und Artikulation. Das ist eine Kombination, die ich überall beim Musizieren suche.“ Ein ideales Profil für Tschaikowskys emotionsgeladene 5. Symphonie ebenso wie für Antonín Dvoráks kraftvolles, melodienreiches Violoncellokonzert. Dieses zählt zu den Herzenswerken des französischen Starcellisten Gautier Capuçon, der für seine Ausdruckstiefe, Intensität und kantable Linienführung gefeiert wird – Qualitäten, die diesem Konzert in besonderer Weise
entsprechen.

Programm:
Dvorák, Violoncellokonzert h-Moll op. 104
Tschaikowsky, Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Besetzung:
Gautier Capuçon, Violoncello
Joana Mallwitz, Dirigentin
Konzerthausorchester Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer der Albert Konzerte e.V.

EUR 129,- / 119,- / 99,- / 75,- / 56,- inkl. Gebühren
Im ABO: EUR 101,80 / 98,90 / 84,30 / 64,10 / 49,10

Joana Mallwitz | Foto © Simon Pauly
Gautier Capuçon | Foto © Laurent Rouvrais

Organizer
Albert Konzerte GmbH
Tickets beginning at 56,00€ at Reservix
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