Ein musikalisches Erlebnis zwischen Jazz und arabischer PoesieMASAA – das arabische Wort für „Abend“ – beschreibt den Moment des Zusammenkommens: eine Zeit für Austausch, Zuhören und gemeinsame...
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Ein musikalisches Erlebnis zwischen Jazz und arabischer Poesie
MASAA – das arabische Wort für „Abend“ – beschreibt den Moment des Zusammenkommens: eine Zeit für Austausch, Zuhören und gemeinsame Erfahrung. Diese Idee zieht sich durch die Arbeit des Quartetts ebenso wie durch ihre Musik. Aus dieser Haltung heraus entsteht ein Sound, der Jazz, arabische Klangwelten und improvisierte Musik miteinander verbindet, ohne sich auf feste Kategorien zu verlassen.
Seit der Gründung im Jahr 2012 hat das Quartett sechs Alben veröffentlicht und wurde unter anderem mit dem Deutschen Jazzpreis 2021 für das „Album Vocal des Jahres“ ausgezeichnet. Konzertreisen führten die Musiker in mehr als 30 Länder, darunter in den Libanon sowie nach Afrika, Europa und Zentralasien. Dabei entstanden Begegnungen und Eindrücke, die den Kern ihres neuen Albums „Terre Humaine“ bilden.
„Terre Humaine“ versammelt musikalische Erzählungen über Menschlichkeit in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Verhärtung. Das Album entstand im gemeinsamen Spiel: Die Stücke wurden von allen vier Musikern geschrieben und gemeinsam in einem Raum aufgenommen – mit hörbarer Nähe und unmittelbarer Interaktion. Erstmals singen alle vier Mitglieder der Band; der Sound öffnet sich dabei in unterschiedliche Richtungen – mal reduziert und erdig, mal treibend und tanzbar, immer getragen von spontaner Interaktion und Kommunikation.
In den vergangenen Jahren hat MASAA zudem mit größeren Klangkörpern gearbeitet, zuletzt mit dem Babelsberger Filmorchester. Auch live erweitert MASAA den klassischen Konzertbegriff: Die Musik verlässt die Bühne, taucht an anderen Orten wieder auf und schafft neue Räume für Begegnung und gemeinsames Erleben.