Was geschieht, wenn eine Entwicklung plötzlich kippt? Das audiovisuelle Projekt «tipping point» macht die Unberechenbarkeit des Klimawandels unmittelbar erfahrbar. Bild und Ton bewegen sich zwischen...
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Was geschieht, wenn eine Entwicklung plötzlich kippt? Das audiovisuelle Projekt «tipping point» macht die Unberechenbarkeit des Klimawandels unmittelbar erfahrbar. Bild und Ton bewegen sich zwischen Komposition und Improvisation, Natur und Technik, Analogem und Digitalem – und können jederzeit eine unerwartete Richtung einschlagen. Die Visuals von Optickle basieren unter anderem auf Messdaten von Temperaturschwankungen und zeigen Extreme in eindringlichen Bildern: ausgetrocknetes Schwemmholz, synchron zur Musik bewegte Flammen und abstrakte Eiswelten.
Wie beim Klimawandel bleibt auch der Ausgang der Performance offen: Stimmungen brechen ab, Tempi wechseln, Klang und Bild verändern sich abrupt – bis hin zu Stille und Dunkelheit. «tipping point» übersetzt abstrakte Klimadaten in eine körperlich erfahrbare Welt und lädt dazu ein, den Moment des Kippens zu erleben.
Jan Galega Brönnimann, innovativer Grenzgänger an Bassklarinette und Electronics, und Maja Taube, die für die Harfe eine eigenständige Klangsprache entwickelt hat, ergänzen sich zu einer vielseitigen und spannungsreichen Klangwelt.