Etwas wurde ihr in die Hand gelegt, bevor sie selbst wählen konnte. Nawaya erzählt von der Rückeroberung der eigenen Stimme — zwischen Musik und Tanz.Nawaya, arabisch für „Absichten", ist eine Musik-...
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Etwas wurde ihr in die Hand gelegt, bevor sie selbst wählen konnte. Nawaya erzählt von der Rückeroberung der eigenen Stimme — zwischen Musik und Tanz.
Nawaya, arabisch für „Absichten", ist eine Musik- und Tanzperformance, die einem leisen Bruch folgt: zwischen dem, was für sie bestimmt war, und dem, was sie selbst gefunden hat. Jahrelang folgte sie einem vorgezeichneten Weg — bis ihr Körper begann, eine andere Sprache zu sprechen als die, die man ihr gegeben hatte. Das Stück handelt von der Rückeroberung der Autorschaft über den eigenen Weg — von der Distanz zwischen einer geerbten und einer selbst gewählten Geschichte. Nawaya stellt eine weibliche künstlerische Position nicht als Biografie, sondern als Entfaltung in den Mittelpunkt: eine Verhandlung von Erwartung, Herkunft und der Freiheit, sich seine eigenen Absichten selbst zu geben.
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Das Ramal Ensemble wurde 2011 in Damaskus gegründet und verbindet arabisches Maqamat mit westlicher Klassik und zeitgenössischer Musik. Nach der Flucht vor dem Krieg in Syrien setzten die Musiker:innen ihre Arbeit in Deutschland fort, mit Auftritten u.a. beim Rudolstadt und Roskilde Festival sowie im Pierre Boulez Saal und Konzerthaus Berlin. Ausgebildet an der Barenboim-Said Akademie und im West-Eastern Divan Orchestra, wurden sie u.a. von Daniel Barenboim und Yo-Yo Ma mentoriert.