Eine Kinderzeichnung vom Dachboden, ein Grabstein, ein Name: Etta. Paul Plut hat die Geschichte seiner Großtante zu einem Album gemacht und kommt damit zum ersten Mal mit fünfköpfiger Band und...
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Eine Kinderzeichnung vom Dachboden, ein Grabstein, ein Name: Etta. Paul Plut hat die Geschichte seiner Großtante zu einem Album gemacht und kommt damit zum ersten Mal mit fünfköpfiger Band und Live-Visuals zu uns.
Etta kam 1941 mit einer Behinderung zur Welt, in eine nationalsozialistisch geprägte Familie. In der Familie wurde über sie geschwiegen. Plut hat in Archiven, Krankenakten und Totenbüchern gesucht und daraus sechs Stücke gebaut – drei gesungen im steirischen Dialekt, drei instrumental. Sie erzählen von Täter:innen, Opfern und denen, die danebenstanden.
Wer Paul Plut bei seinen Soloabenden bei uns erlebt hat, kennt seine Mischung aus Konzert und Performance. Mit Band, selbstgebauten Instrumenten und Bildern aus Stefanie Weberhofers analogem Essayfilm wird daraus ein dichter, ernster Abend.
Komm vorbei um für einen Abend gemeinsam einzutauchen, zuzuhören und weiterzudenken.