Vier Körper trotzen der kolonialen Gewalt, die sie über die Jahre geprägt hat: Soa Ratsifandrihanas neue Arbeit spürt choreografisch und musikalisch den mannigfaltigen Erzählungen des Lebens in der...
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Vier Körper trotzen der kolonialen Gewalt, die sie über die Jahre geprägt hat: Soa Ratsifandrihanas neue Arbeit spürt choreografisch und musikalisch den mannigfaltigen Erzählungen des Lebens in der Diaspora nach. Mit einem Gitarristen und zwei Performer:innen begibt sie sich auf eine Reise zwischen Madagaskar und verschiedenen Kontinenten, auf der Suche nach der Geschichte von Herkunft, Bewegung, Erinnerung und ihrem Vermächtnis. In Fampitaha, fampita, fampitàna – was auf Deutsch in etwa Vergleich, Überlieferung und Wettstreit bedeutet – werden persönliche und kollektive Erlebnisse der Diaspora zu einer vielschichtigen Erzählung verwoben