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Summerwinds Festival: Oktopus: Brahms, Balkans & Bagels

Konzert
Klassische Musik

Gabriel Paquin-Buki Klarinette, Komposition, Arrangements, LeitungNoémie Caron-Marcotte FlöteZoé Dumais ViolineFrancis Pigeon TrompeteMadeleine Doyon TenorposauneMatthieu Bourget Bassposaune Maxime...
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Gabriel Paquin-Buki Klarinette, Komposition, Arrangements, Leitung
Noémie Caron-Marcotte Flöte
Zoé Dumais Violine
Francis Pigeon Trompete
Madeleine Doyon Tenorposaune
Matthieu Bourget Bassposaune
Maxime Philippe Perkussion
Guillaume Martineau Klavier

Originell, ansteckend, polyglott, modern: Klezmer aus Montréal. Verwurzelt in der osteuropäisch-jüdischen und in der klassischen Musik des Westens, kreiert Gabriel Paquin-Buki mit seiner Band den urwüchsigen Oktopus-Sound aus Klezmer und Klassik, Jazz und Québec-Folk.

„Brahms, Balkans & Bagels“ – witzig und leicht bindet der Stabreim zusammen, was auf den ersten Blick nicht zusammengehört. Doch dieser flotte Dreier überschreibt das Fusion-Programm von Oktopus genau: Die klassische Musik hat sich einst aufgefrischt, indem sie sich die Folklore des Ostens schöpferisch zu eigen machte, mit Begeisterung und Respekt für das Andere. Heute erneuert Oktopus den 600 Jahre alten Klezmer im Dialog mit volksmusikalisch inspirierten Klassikern, achtungs- und fantasievoll, unironisch, frei. So steht „Brahms“ für die klassischen Komponisten, die sich mit Volksmusik auseinandersetzten, „Balkans & Bagels“ für die Inspiration, die jene aus Balkan- und osteuropäischen Traditionen sowie aus der aschkenasisch-jiddischen Fest- und Hochzeitsmusik zogen.

Fusion aus Fusion: In „Mahler Goes Meschuge“ verbindet Gabriel Paquin-Buki Motive aus der 1. Sinfonie Mahlers mit der Melodie „Betuta din Yaloveny“, die der Klarinettist German Goldenshteyn populär gemacht hat. Der Holocaust-Waise rettete sie, wie viele andere, nur mündlich überlieferte jiddische Melodien aus dem Kernland des Klezmer – Bessarabien (heute Republik Moldau, nördliche Ukraine) – vor dem Vergessen, nachdem die Nazis auch die Klezmermusiker ermordet hatten. Anspielungen auf Dvořák finden sich in „Kolomeyka“, einem schnellen Hochzeitskreistanz aus Galizien, emotionaler Überschwang in Brahms’ feurigem Ungarischen Tanz. Dazu die Oktopus-Versionen von Klezmer-Stücken, die im 20. Jh. entstanden, etwa die langsame Hora der „Queen of the Klezmer Violin“ Alicia Svigals, schnelle Bulgars oder ein Terkisher osmanischen Ursprungs.

Brahms, Balkans & Bagels
Gabriel Paquin-Buki: Mahler Goes Meschuge
Traditional Klezmer: Kolomeyka
Johannes Brahms (1833–1897): Ungarischer Tanz Nr. 5
Alicia Svigals (*1963): Glazier’s Hora
Traditional Klezmer: Beresh Katz Bulgar (u.a.)

Organisator
GWK e.V.
Tickets bereits ab 28,00€ bei Reservix
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