Für Manuel Roque ist der Körper das grundlegende Instrument der Welterfahrung. Nach bang bang aus dem Jahr 2018, kehrt Manuel Roque mit einem reduzierten und genauso körperlichen Solo nach Potsdam...
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Für Manuel Roque ist der Körper das grundlegende Instrument der Welterfahrung. Nach bang bang aus dem Jahr 2018, kehrt Manuel Roque mit einem reduzierten und genauso körperlichen Solo nach Potsdam zurück. In ständiger Bewegung präsentiert er Tanz auch als sinnliche Arbeit zwischen Widerstand und Hingabe an die Kräfte, die ihn in Bewegung versetzen.
Zu einer hypnotischen Klangspur wirbelt der Körper umher und versucht, sich in einem nackten Raum zu verankern. Er verliert und findet seine Bezugspunkte, gerät ins Schwanken in realen so wie imaginierten Strömungen auf der Suche nach neuen Stützpunkten. Das Stück nimmt Bezug auf die gegenwärtigen Böen, die unsere Gewissheit erschüttern, auf der Suche nach einem befreienden Momentum. Zugleich entfaltet es sich als Hommage an die Kräfte der Natur – unkontrollierbar und berauschend, sofern man lernt, ihnen zu folgen und sie in der Unmittelbarkeit unserer Sinne zu erleben.