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Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem KV 626 - Evgeni Orkin - Briefe aus dem Schatten

Konzert
Klassische Musik

Das Requiem d-Moll KV 626 aus dem Jahre 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Die mysteriösen Umstände des Kompositionsauftrags und der frühe Tod Mozarts während der Arbeit am Requiem...
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Das Requiem d-Moll KV 626 aus dem Jahre 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Die mysteriösen Umstände des Kompositionsauftrags und der frühe Tod Mozarts während der Arbeit am Requiem waren immer Anlass zur Mythenbildung, die dieses grandiose Werk noch geheimnisvoller macht. Mozart hinterließ das Stück als Fragment, bekanntlich vollendete es Süßmayr nach Skizzen, von denen die meisten nach Mozarts Tod in dessen Nachlass gefunden wurden. Eine Ausnahme bildet die Skizze zu einer Amen-Fuge, die 1960 von dem deutschen Musikwissenschaftler Wolfgang Plath entdeckt wurde. Diese Fuge war wohl als Schluss für das Lacrimosa vorgesehen. Inzwischen gibt es mehrere Fertigstellungen dieses Stückes. Will man nun diese Amen-Fuge musizieren, macht es wenig Sinn, die Fertigstellung des Requiems von Süßmayr zu verwenden. Deshalb haben wir uns für die Komplettierung von Richard Maunder entschieden.

Das Orchester L’arpa festante hat dem in Deutschland lebenden ukrainischen Komponisten Evgeni Orkin beauftragt, ein Stück zu schreiben, das speziell als musikalische Brücke zum Mozart-Requiem musiziert werden kann. Es entstand die Komposition Briefe aus dem Schatten, die im Oktober letzten Jahres in Heidelberg uraufgeführt wurde. Es handelt sich um die Vertonung von Briefen Leopold Mozarts, Wolfgang Amadeus Mozarts sowie von dessen jüngstem Sohn Franz Xaver Mozart. Der Begriff „Schatten“ lässt sich dabei auf unterschiedliche Weise deuten: Als Schatten vergangener Zeiten, aus dem die Briefe zu uns sprechen, ebenso wie als das Leben im Schatten eines fordernden oder berühmten Vaters. Darüber hinaus erscheinen in dem Werk vereinzelt Motive aus Mozarts Werken in schattenhafter Gestalt. Der Komponist schreibt: „Ohne sich in den Vordergrund zu drängen, versteht sich das Stück als behutsame Rahmung und Hinführung zu dem großen Requiem.“

Karla Massouh, Sopran
Luzia Ernst, Alt
Florian Cramer, Tenor
Friedmann Röhlig, Bass

Orchester: Barockorchester L’arpa festante
Chor: Freiburger Oratorienchor

Leitung Bernhard Gärtner

Copyright : Freiburger Oratorienchor

Organisator
Freiburger Oratorienchor e.V.
Tickets bereits ab 18,00€ bei Reservix
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