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Große Liebe – Die Violinkonzerte Mozarts – Anne-Sophie Mutter hat sie immer wieder gespielt im Laufe ihrer unvergleichlichen Karriere. Die Werke begleiten die Virtuosin seit Kindertagen, und wie ihr...
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Große Liebe – Die Violinkonzerte Mozarts – Anne-Sophie Mutter hat sie immer wieder gespielt im Laufe ihrer unvergleichlichen Karriere. Die Werke begleiten die Virtuosin seit Kindertagen, und wie ihr Publikum scheint sie schlicht nicht genug davon zu bekommen. Das Konzert KV 219 ist für Mutter dabei ein Höhepunkt, denn „hier experimentiert Mozart mit zahlreichen neuen Ideen. Es ist das kühnste, vielschichtigste Konzert, voller abrupter Stimmungswechsel“. Stets aufs Neue geht die Künstlerin freudig auf die Suche, noch eine unbekannte Nuance aufzuspüren. Schließlich reift man stetig weiter, ebenso wie sich Spielpartner, Instrumente und die Ästhetik des Zugriffs ändern: „Zurück zu den Wurzeln und liebgewonnene Spielgewohnheiten überdenken. Das hat sich sehr stark weiterentwickelt in den letzten 30 bis 40 Jahren“, formulierte es die Solistin in einem Interview. So bleiben auch jene Werke immergrün, die quasi zur zweiten Natur geworden sind.

Über die Jahre gewachsen sind auch die Offenheit und das Verständnis, mit dem Konzertveranstalter der zeitgenössischen Musik begegnen. Dies liegt nicht zuletzt an den Persönlichkeiten, die sie dem Publikum nahebringen – und Anne-Sophie Mutter ist natürlich ganz vorn dabei, schließlich ist ihre überragende Kunst eine stetige Inspiration für die Klangschöpfenden unserer Gegenwart. Auch André Previn dachte ihr diverse seiner Kompositionen zu, darunter Kammermusik, Doppelkonzerte und zwei Violinkonzerte. Deren zweites Konzert, 2012 in Trondheim uraufgeführt, vereint neoklassizistisch transparente Passagen mit ausschweifender Lyrik und integriert aparte Cembalo-Zwischenspiele in die Satzstruktur. Eröffnet wird der Abend durch das erst 2025 in der New Yorker Carnegie Hall aus der Taufe gehobene Violinsolo „Likoo“ der iranischen Komponistin Aftab Darvishi. Diese fand als Kind selbst über die Geige zur Musik und wird von internationalen Institutionen und Künstlern wie dem Kronos Quartet um ihre atmosphärisch dichten Werke gebeten.

Programm:
Previn, Violinkonzert Nr. 2 für Violine und Streichorchester mit zwei Cembalo Interludes
Mozart, Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207
Darvishi, „Likoo“ für Violine solo
Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

Anne-Sophie Mutter, Violine und Leitung
Berliner Barock Solisten

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer der Albert Konzerte e.V.

EUR 179,- / 159,- / 135,- / 93,- / 75,- inkl. Gebühren

Anne-Sophie Mutter | Foto © Julia Wesley

Organisator
Albert Konzerte GmbH
Tickets bereits ab 75,00€ bei Reservix
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