Der 1924 in Russland geborene Künstler Boris Lurie überlebte das Konzentrationslager Buchenwald und begründete in New York die NO! Art -Bewegung als Gegenentwurf zur Pop Art. Für sein Kunstobjekt...
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Der 1924 in Russland geborene Künstler Boris Lurie überlebte das Konzentrationslager Buchenwald und begründete in New York die NO! Art -Bewegung als Gegenentwurf zur Pop Art. Für sein Kunstobjekt „Immigrant´s NO Suitcase (Anti-Pop)“ beklebte und beschriftete er den Koffer, den er bei sich hatte, als er 1946 nach Amerika auswanderte. Als persönlichen Gegenstand, den er in Kunst als Gedenkobjekt verwandelte. Der in Mannheim lebende Filmemacher Rudij Bergmann hat 2016 im Auftrag der Boris Lurie Art Foundation einen berührenden Film über das Leben und die Kunst seines Freundes Lurie gedreht, den er 1996 in New York kennengelernt hatte, und dafür mit Freunden und Weggefährten des Fluxus- und NO-Art-Künstlers gesprochen. Der Soundtrack zum Film wurde von Claus Boesser-Ferrari und Elliott Sharp komponiert, die ihn während der Filmvorführung live spielen werden. Mit einer Einführung von Rudij Bergmann.